Bronzespäne entstehen als Metallrückstände bei der Bearbeitung von Bronzeteilen, etwa beim Drehen, Fräsen oder bei anderen spanenden Verfahren. Sie fallen typischerweise in der Feinmechanik, in der Armaturenindustrie sowie bei der Herstellung industrieller Bauteile aus Kupfer-Zinn-Legierungen an. Wegen ihres hohen Kupferanteils gelten Bronzespäne im Recycling als gefragter Rohstoff. Der tatsächliche Wert hängt jedoch stark von der Reinheit des Materials, der jeweiligen Legierung und der Art der Aufbereitung ab. Wer Bronzespäne verkaufen möchte, sollte die Späne möglichst trocken, sauber und sortenrein sammeln. Besonders wichtig ist die Trennung von Fremdmetallen, zum Beispiel von Stahl- oder Aluminiumspänen. Ebenso sollten Verunreinigungen durch Öle, Kühlschmierstoffe, Schleifstaub oder Kunststoffreste vermieden werden, da sie zu Abzügen führen können. Am besten werden Bronzespäne in geeigneten Behältern gelagert und nach Legierung getrennt, damit eine klare Einstufung möglich ist und beim Verkauf ein fairer Preis erzielt werden kann.
| weniger als 20 kg | zwischen 20 und 200 kg | mehr als 200 kg |
|---|---|---|
| 4.50 CHF | 4.70 CHF | 5.10 CHF |
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